Die Studie ist Teil einer Kooperation der Universität Leipzig mit der Fink & Fuchs AG, unterstützt vom Magazin pressesprecher aus dem Verlag Quadriga Media. Befragt wurden im zweiten Quartal 2016 insgesamt 561 Unternehmen in Deutschland.
70 Prozent der befragten Unternehmen schreiben aktiver Kommunikationsarbeit eine hohe Bedeutung zu. Der Beitrag zum Unternehmenserfolg durch Kommunikation und öffentliche Meinungsbildung wird von 78,9 Prozent als unverzichtbar angesehen. Im Fokus der Kommunikationsaktivitäten stehen bei den Mittelständlern überwiegend die eigenen Produkte und Dienstleistungen und so sind die Ziele Bekanntheit und Publizität fördern (90,4%) sowie Marken aufbauen und stärken (85,2%) die wichtigsten.
In gut zwei Drittel (38,3 Prozent) der befragten Unternehmen trägt die Geschäftsführung die Hauptverantwortung oder zumindest Nebenverantwortung (43,1 Prozent) für Kommunikation. Sechs von zehn Umfrageteilnehmern bewerten die Kommunikation ihres Unternehmens als professionell. Veränderungen und Weiterentwicklung der Unternehmenskommunikation sind aber auch überwiegend marktgetrieben und werden ausgelöst durch neue Produkte und Kunden oder durch die Neuausrichtung des Unternehmens selbst. Der Medienwandel oder die Konkurrenz waren nur bei weniger als einem Drittel Auslöser für Veränderungen der eigenen Kommunikationsaktivitäten.
Zwar sieht jedes fünfte befragte Unternehmen kein Problem bei der Weiterentwicklung der Unternehmenskommunikation, die Mehrheit jedoch hat klare Hindernisse genannt, die eine Veränderung des Kommunikationsverhaltens verhindern. Fast die Hälfte (46, Prozent) beklagt mangelnde finanzielle Ressourcen, Für knapp ein Viertel der Befragten (22,6 Prozent) fehlen qualifiziertes Personal und klare Zuständigkeiten.
Weitere Informationen und Zahlen aus der Studie, z. B. auch zum Thema Nachholbedarf bei mobil optimierten Websites und Apps oder drohenden Wettbewerbsnachteilen ohne die Nutzung von Big Data finden Sie hier und im Magazin ‚pressesprecher‘.
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